Nvidia-Grafikchip bringt mehr Power unter Windows 7
Chris Daniel, bei Nvidia als Produkt-Manager beschäftigt, hat in einem Blogeintrag auf die Nutzungsmöglichkeiten aktueller Grafikprozessoren unter Windows 7 gesprochen:
Bei Microsofts kommendem Betriebssystem soll es sich seinen Aussagen zufolge um das erste Betriebssystem handeln, bei dem der Grafikprozessor der CPU des Rechners bei paralleler Datenverarbeitung zur Seite stehen soll. Windows 7 kann somit einzelne Aufgaben gezielt an die Grafikkarte auslagern, sodass sich der Prozessor des Rechners um andere anfallende Aufgaben kümmern kann, die nicht direkt in den Bereich der Grafikdarstellung fallen.
Durch die DirectX Compute genannte Schnittstelle soll das sogenannte Parallel Processing von aktuellen Grafikkarten aus der High-End-Abteilung nutzbar gemacht werden, wie Daniel im Windows Team Blog schreibt.
Davon sollen in erster Linie natürlich all jene profitieren, für die eine hohe Grafikleistung von besonderer Bedeutung ist. Auf der Hand liegen natürliche leidenschaftliche Spieler, die keinerlei Kompromisse eingehen wollen. Doch Nvidia weist auch daraufhin, dass Ingenieure mit ihren komplexen Grafik- und Designanwendungen ebenso davon profitieren wie Video- und Grafikkünstler.
DirectX Compute kommt in erster Linie dann im wahrsten Sinne des Wortes ins Spiel, wenn physikalisch korrekte Effekte in Spielen via PhysX berechnet werden oder mehrere Grafikkarten in einem SLI-Verbund genutzt werden.
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